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Militärische AusgangslageAufgrund von mangelnder Organisation konnte die Entente ihre personelle und materielle Überlegenheit zu Beginn des Kriegs jedoch nicht entfalten. Auch an Waffentypen, insbesondere schwerer Artillerie, mangelte es den westlichen Alliierten nicht. Sie verfügte über mehr Soldaten (auch aus ihren Kolonien), größere Rohstoffreserven und hatte größere Reserven an Kriegsmaterial.Die Entente war bei Beginn des Kriegs in einer besseren Ausgangslage als die verbündeten Mittelmächte. Dagegen waren die verbündeten Mittelmächte, insbesondere das Deutsche Reich, wesentlich besser auf einen eventuellen Krieg vorbereitet. Ihre Armeen waren besser organisiert und Bewaffnung und Kampfmoral waren teilweise besser und ausgeprägter als bei der Entente. Die für den Transport der Truppen und den Nachschub erforderliche Logistik war vorhanden und wurde zudem durch ein gut funktionierendes Eisenbahnnetz unterstützt. Dennoch war keiner der Blöcke auf einen langen Krieg eingestellt, beispielsweise war Winterbekleidung für die Soldaten nicht vorgesehen. Die Führungen gingen davon aus, einen kurzen Krieg zu führen und diesen noch 1914 erfolgreich beenden zu können. Osmanisches ReichDas Osmanische Reich hatte seine jahrhundertelange Großmachtstellung faktisch längst verloren. Durch den Kriegseintritt auf der Seite der Mittelmächte erhofften sich die Osmanen die wiedergewinnung der Vormacht im Schwarzmeerraum zum Nachteil von Russland, mit dem das Osmanische Reich seit Jahrhunderten verfeindet war. Tatsächlich schaffte die Türkei, trotz ihrer Wirtschaftlichen und militärischen Rückständigkeit und ihrer unmodernen, ineffizienten inneren Strukturen, im Krieg eine selbständigkeit zu erlangen, wie schon seit Jahrzehnten nicht mehr.Der Weltkrieg war für das Osmanische Reich anfangs der Versuch, seine Unabhängigkeit und Kraft wiederzugewinnen. Die türken machten klar, dass sie Herren im eigenen Haus waren, sie erlangten in einem Bündnis auf absoluter Gleichheit, vor allem in internen Belangen, volle selbständigkeit – auch gegenüber Deutschland. Das Osmanische Reich nahm den Weltkrieg aber gleichzeitig zum Anlass, um mit Hilfe panislamischer und pantürkischer Losungen seine Position zu kräftigen, seine Macht zu erweitern, Einflusszonen zu schaffen, verlorene Gebiete zurückzuerobern, ja sogar neue Territorien zu erwerben. Die osmanischen Revolutionierungsaktionen stehen in Bezug auf ihre Weitgestreutheit – sie erstreckten sich von Tunis bis Turkestan und Nordwestindien – denen des Deutschen Bündnispartners kaum nach. Ein islamischer Dreibund Türkei-Persien-Afghanistan sollte das Bindeglied nach Indien und nach Russisch-Turkestan sein.Das Hauptziel der osmanischen Hoffnungen, Wünsche und Träume wurde der islamisch-türkische Osten. Der politische Turanismus der Jungtürken war ein Traum, weil sie die Macht des Osmanischen Reiches bedeutend überschätzten und vor allem die Tatsache übersahen, dass den verschiedenen Turkvölkern ein einheitliches Nationalbewusstsein fehlte. Außerdem erschien die Eingliederung verwandter Völker im Osten lohnender als die Rückeroberung der aufständischen arabischen Gebiete. Um ihre Stellung, vor allem bei Friedensverhandlungen zu wahren, glaubte sie GebietserWerbungen zu brauchen.Für das osmanische Reich hatten die Kriege der letzten Jahrhunderte fast alle mit oft riesigen Gebietsverlusten geendet. Auch im Weltkrieg hatte sie, als einzige der vier Verbündeten, große Gebiete verloren. schneller und leichter als die Rückeroberung ihrer arabischen Gebietsteile von den Briten schien die Einverleibung der von Russland nicht oder kaum mehr verteidigten Gebiete Kaukasiens und Zentralasiens zu sein. Dem osmanischen Reich fehlten die meisten notwendigen Voraussetzungen für ihren inneren Zusammenhalt: eine gemeinsame Rasse, Religion, Sprache, kultur, Geografie und Wirtschaft.Auf lange Sicht war der Bestand des Reiches auch ohne Krieg zweifelhaft. Das türkische Vordringen in den Kaukasus, im Namen des Pan-Turanismus, erscheint heute als der amoklauf des zusammenbrechenden Osmanischen Reiches.Das osmanische Reich jagte in Asien wie das Deutsche Reich fantastischen Plänen nach, die auf größtenteils irrealen Voraussetzungen beruhten. Im ersten Weltkrieg fanden 2,5 Millionen Osmanen, überwiegend türken, den Tod. Übersicht leuchten - Mehr zum Thema Erster_Weltkrieg (2) informationen zu verwandten Kategorien: Bogenlampe # Wiktionary # Reflektor # PAR-scheinwerfer # Wolfram # Bilderleuchten # Lichtquelle Solarleuchten # halogenleuchte # schreibtischleuchte # Zweiter Weltkrieg # Technologie # strahler # Schwarzlichtlampen lampen # Standleuchten # Automobil # Flak # Artillerie # lupenleuchte # Metallfadenlampe schienensysteme # energiesparlampe # lampenzubehoer # Industrieleuchten # Abblendlicht # leuchtenHersteller # Elektromagnetische Strahlung wandlampe # 1900 # Bomben # Kohlenfadenlampe # Tageslichtlampen # scheinwerfer # designerlampe gluehbirnen # Moving Head # Neonleuchten # lampenschirm # Quarzglas # Wikibooks # Energie Parabolspiegel # Erster Weltkrieg # Wikisource # aussenbeleuchtung # Lampe # Hohlspiegel # leselampe Nernstlampe # | |||